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Stella

Name:

Geschlecht:

Rasse:

Geboren:

Herkunft:

Stella, Spitzname “Diggi”

Stute

Apaloosa-Mix

1990

Zirkuspferd aus Frankreich

Eigenschaften:

Stella hat ein Stockmaß von 1,43m und ist die Leitstute der Herde. Sie hat ein ruhiges Temperament, ohne dabei faul oder phlegmatisch zu sein. Reiterfehler werden von ihr großzügig verziehen, weshalb sie ein ideales Pferd für Reitanfänger und ängstliche Reiter ist. Stella ist für alles zu haben, ob Fuchsjagd oder Rodelschlittenziehen im Winter. Sie erschrickt sich vor nichts und steht auch in brenzligen Situationen noch ruhig da, wenn andere Pferde bereits die Flucht ergreifen. Sie ist schußsicher, an Lärm, Hunde und viele Menschen gewöhnt. Das einzige, was ihr Angst bereitet, sind Tierarzt und Hufschmied. Da wird das sonst so ausgeglichene Pferdchen zu einer wahren Furie, die sich kaum bändigen läßt.

Vorgeschichte:

In den Besitz von Familie Knauer kam Stella im Oktober 1999. Franziska war damals auf der Suche nach einem netten Pony für die Kinder ihrer Verwandtschaft. Stella gehörte damals dem Stallbesitzer, bei dem Franziska ihr Pferd Urano stehen hatte. Laut seinen Angaben stammt sie aus einem französischen Zirkus, der sie vorwiegend zur Zucht verwendet hatte. Als sie nach Deutschland gebracht wurde, hatte sie ihr viertes Fohlen bei Fuß. Franziska schaute sich das Pferdchen an und befand es als furchtbar häßlich. Stella stand die letzten zwei Jahre nur auf der Koppel und war nicht geritten worden. Sie war unglaublich übergewichtig, ihr Kopf war für den Körper viel zu groß, der gesamte Rumpf viel zu lang und der Rücken wirkte durch den dicken Bauch noch tiefer hängend, als er ohne hin schon war. Zudem war sie ziemlich verwahrlost, das Fell war stumpf und struppig, die Mähne verfilzt, der Schweif abgescheuert und die Hufe benötigten dringen eine Maniküre. Das Halfter war obendrein viel zu klein und im Genick bereits eingewachsen. Ihr Geist allerdings war hell wach, das Ohrenspiel rege und die Augen schauten freundlich, wenn auch etwas skeptisch in die Welt. Franziska beschloß, dem Pony trotzdem eine Chance zu geben und probierte sie für vierzehn Tage aus.                                                                                                                               Stella konnte nichts, weder unter dem Sattel, noch an der Longe. Zwar kannte sie einen Reiter, aber die Hilfen im Sinne der klassischen Reitlehre waren ihr fremd. Allerdings lernte sie sehr schnell, zeigte einen ehrlichen Charakter und war durch äußerliche Einflüsse kaum aus der Ruhe zu bringen. Schwierigkeiten machte sie beim allgemeinen Umgang. Viel gutes mußte sie noch nicht kennen gelernt haben, denn sie versuchte vehement, sich dem Menschen zu entziehen, egal ob beim Putzen oder beim Einfangen auf der Koppel. Bei Männern war es besonders schlimm. Wenn sich ein Mann näherte, der ihr fremd war, geriet sie fast in Panik. Gegenüber Kindern verhielt sie sich jedoch lammfromm, zeigte vor ihnen keine Scheu und ließ sich brav von ihnen anfassen und putzen. Eine Hochzeitsgesellschaft mit schießenden Böllerschützen dabei sorgte schließlich dafür, daß Franziska das Pony kaufte. Obwohl die Schüsse neben dem Reitplatz abgefeuert wurden und viele Pferde erschrocken die Flucht ergriffen, blieb Stella ruhig und arbeitete brav weiter, als wenn gar nichts wäre.

Ausbildungsstand:

Aufgrund ihres Exterieurs ist Stella für die Dressur kaum geeignet. Sie hat fast keine Ganaschenfreiheit und tut sich schwer, längere Zeit am Zügel zu gehen. Trotzdem geht sie solides E-Niveau, ist leicht an die Hilfen zu stellen und auch von Kindern gut zu reiten. Stella ist Fuchsjagderfahren, geht Orientierungsritte und im Winter wird mit ihr Skijöring gemacht.

 

Stella ist heute leicht zu handhaben, hat ihre Scheu vor dem Menschen fast gänzlich abgelegt und ist absolut brav im Umgang.  

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