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Summernight Siesta

Name:

Geschlecht:

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Geboren:

Herkunft:

Summernight Siesta, Rufname “Summer”, Spitzname “Büffel”

Stute

Apaloosa-Araber-MIx, Vater: Mareno, Mutter: Stella

17.08.2001

Eigenzucht

Eigenschaften:

Summernight Siesta ist die erste eigene Nachzucht, wenn gleich in dieser Form nicht geplant. Sie machte in ihren Fohlenjahren ein riesen Geheimnis aus einigen Dingen, allen voran aus ihrer Fellfarbe - nach jedem Fellwechsel sah sie anders aus. Auch mit dem Stockmaß ist sie bereits über alle Erwartungen “hinaus geschossen”. Sie mißt jetzt ca. 1,55m - das sind gute zehn Zentimeter mehr als die potentiellen Elterntiere. Charakterlich ist sie eher die Marke “liebenswerter Büffel”. Sie ist unheimlich verschmust, dabei aber noch etwas ruppig, weil sie noch nicht weiß, wie sie ihre Kräfte einschätzen soll. Ihr Lerneifer ist bemerkenswert und sie zeigt sehr viel Fleiß und Bereitschaft zur Mitarbeit. Auf unbekannte Sachen und Situationen reagiert sie nicht ängstlich, sonder mit Neugier. Diese aufgeweckte Lebensfreude spiegelt sich auch in ihren Bewegungen wieder. Von Mutter Natur mit einem guten Exterieur ausgestattet, überzeugt sie schon jetzt mit tollen Gängen und einer schönen Selbsthaltung.

Vorgeschichte:

“Summer” kam in der Nacht vom 16. auf den 17 August als Stellas Fohlen auf die Welt. Sie war ein großes Fohlen und die Knauers hatten im Vorfeld schon Angst, Stella könnte am Ende Zwillinge bekommen. Die Vaterschaft war allerdings bis vor kurzem noch ungeklärt. Franziska hatte zum Zeitpunkt der Bedeckung noch Urano, einen 1,75m großen Halbblut-Wallach, der jedoch sehr hengstig war und regelmäßig Stuten besprang, wenn er die Gelegenheit hatte (näheres hierzu unter “In Memoriam: Urano”). Und dann gab es da noch “Mareno”, ein schöner Araberhengst im Schimmelkleid, der jedoch noch nie gedeckt hatte. Stella verbrachte mit ihm eine Nacht auf der Koppel, nachdem sie aus ihrer Box ausgebüxt war und der Hengst vor Freude durch die halboffene Boxtüre sprang. Die Trächtigkeit blieb fast bis zum Schluß verborgen. Erst, als man Stella tatsächlich decken lassen wollte, und jeder vergeblich auf die Rosse gewartet hatte, wurde eine rektale Untersuchung gemacht - mit dem Ergebnis, daß es wohl bereits in einem Monat so weit sein würde.                                                                                                      Summer kam als Fuchs zur Welt mit einem kleinen Stern auf der Stirn. Dann begann das Rätselraten um die tatsächliche Farbe: Das erste Winterfell präsentierte sie in “dunkelbraun mit Stich ins Rote”, gekrönt von feuerrotem Langhaar. Im nächsten Sommer erstrahlte sie als prächtiger Kohlfuchs, jedoch mit Mähne und Schweif in grau. Das darauf folgende Winterkleid war eine Schattierung dunkler, jedoch wurden die Fesseln sehr stichelhaarig. Das nächste Frühjahr zeigte dann Stichelhaare am ganzen Körper, grau “verwaschenes” Langhaar und die Grundierung war ein undefinierbares Rotbraun. Im Sommer 2004 schmückt sie sich allerdings wieder wenig Stichelhaarig in der “Trendfarbe Mokka”. Doch das Winterfell 2004 brachte es endlich ans Licht: Summer wird “ausschimmeln”, ob sie jedoch jemals rein weiß wird, ist fraglich. Die Vaterschaftfrage wäre damit auch geklährt, den in Uranos “Ahnentafel” gab es keine Schimmel, somit ist Mareno wohl tatsächlich der Vater.                                                                                Summer entwickelte sich prächtig und sprühte nur so vor Lebensfreude. Stella allerdings hatte sichtlich Probleme, je älter die Kleine wurde. Trotz bester Versorgung magerte Stella ab, je größer Summer wurde. Stella steckte alle Nährstoffe in die Milch, so daß ihr eigener Körper nichts mehr davon abbekam. Als Summer vier Monate alt war, versiegte bei Stella der Milchfluß. Die Knauers mußten die Kleine schon viel früher, als geplant von der Mutter absetzten, da zu befürchten war, daß Summer  bei dem Versuch, am Euter zu saugen von Stella verletzt werden könnte, weil sie diese Trinkversuche jetzt sehr energisch abwehrte. Summer kam in einen Aufzuchtstall zu Artgenossen. Als “Augustfohlen” und noch dazu erst vier Monate alt, hätte sie ihren neuen Spielkameraden absolut unterlegen sein müssen, die teilweise ja bereits im Januar geboren und damit schon ein Jahr alt waren. Dies war aber nicht der Fall! Summer war sehr gut entwickelt und ihrem Alter um einiges voraus, so daß sie problemlos mit den anderen in allen Dingen mithalten konnte, sich teilweise sogar bei ihnen durchsetzte.  Leider war die Entfernung recht groß für die Knauers, so daß erzieherische Maßnahmen wenig Früchte trugen. Als Summer ein Jahr alt wurde, und anfing, allen auf der Nase herum zu tanzen, beschloss Franziska, sie wieder in ihre Nähe zu holen und kaufte Goldi als Spielgefährtin dazu.                                                                                                                                               Von da an machte Summer täglich auf´s Neue große Fortschritte. Sie zeigte sich sehr lernwillig und bot sich oft von selbst an, wenn man ihr neue Aufgaben stellte. Diese Eigenschaften hat sie sich bis heute erhalten durch eine liebevolle, jedoch auch konsequente Ausbildung, immer darauf bedacht, ihre Arbeitsbereitschaft nicht zu stark an zu nehmen, um sie nicht zu überfordern.

Ausbildungsstand:

Summer ist aufgrund ihres Alters noch roh. Sie wird zur Zeit anlongiert, und für ein paar Minuten am Tag setzt sich Franziska auch auf ihren Rücken, ohne jedoch reiterliche Hilfen zu geben. Sie macht fleißig mit, zeigt weder Unwillen, noch Widersetzlichkeit. Sie läßt sich brav putzen, bleibt super angebunden stehen und legt bei Spaziergängen ein tadelloses Verhalten an den Tag.

 

Summer ist ein Jungpferd mit viel Potential und es macht sehr viel Spaß, mit ihr zu arbeiten. Ihre Entwicklung deutet darauf hin, daß sie ein absolut zuverlässiger Partner wird, der sich für viele Sparten eignet.                                                                

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